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"Mitternachtsspitzen auf Tour"

Becker - Knebel - Schmickler

Kann der Zuschauer nicht zu den Mitternachtsspitzen kommen, dann kommen die Mitternachtsspitzen eben zum Zuschauer. Seit 10 Jahren sind Jürgen Becker, Uwe Lyko und Wilfried Schmickler das Dream-Team aus dem Alten Wartesaal. Jetzt gehen sie zum ersten Mal gemeinsam auf Tour. Und natürlich sind sie alle dabei, die guten alten Bekannten, die den Mitternachtsspitzen ihr unverwechselbares Gesicht verleihen: „Tommi aus Deppendorf“ mit aktuellen Bildern und Berichten aus der Bundeshauptbahnhofstadt, „Spitz und Spitz“, die beiden unverwechselbaren Muster-Prolls aus der Kölner Klüngel-Halbwelt, seine Eminenz der „Heimathirsch“ mit seinen frohen Botschaften aus dem rheinischen Biotop für Bekloppte und natürlich der ungekrönte Quoten-König jeder Mitternachtsspitzen-Sendung, der unverwüstliche Ruhrgebiets-Rentner Herbert Knebel.

Mitternachtsspitzen auf Tour – ein pralles Super-Programm, rappelvoll mit unvergänglichen Highlights, aktuellem politischen Kabarett und jeder Menge brüllend komischem Klamauk. Denn wie sagt Jürgen Becker: „Kabarett gut und schön, aber man muss auch mal einen Witz machen!!“. Wenn die Macher einer der erfolgreichsten Kabarett-Sendung im deutschen Fernsehen ein gemeinsames Bühnen-Programm präsentieren, ist gepflegte Unterhaltung vom Allerfeinsten garantiert. Raus aus der Glotze und rauf auf die Bühne und dann wollen wir uns mal einen schönen Abend machen. Und nach „Aufhören!“ ist noch lange nicht Schluss!

"Frühstückspause!"

Mit vollem Mund, aus vollem Herzen und mitten aus dem Leben: Frühstückspause. Manche freuen sich die ganze Woche drauf, in vielen Büros sorgt die Frühstückspause jeden Freitagmorgen für Gesprächsstoff.

Frühstückspause steht für den kleinen Satire-Hunger zwischendurch. Immer aktuell, immer aus der Perspektive der kleinen Leute, die vielleicht schon oft auf den Arsch aber noch nie auf den Kopf gefallen sind. Die sich ihren Reim machen auf die Ungereimtheiten der hohen Politik und dabei in trockene Kornknacker beißen. Der Käse wird ja frei Haus geliefert. Käse von Volksvertretern, Wirtschaftsbossen und Sportfunktionären. Käse von den danach benannten Blättern, deren Überschriften gern vorgelesen werden: Beim Kaffee in den Behörden und Fabriken, Agenturbüros und Lehrerzimmern. Bis auf einmal kurz vor 11... „Psst Ruhe Frühstückspause!“ Ein Ritual beim WDR 2 Publikum, ein Ritual auch bei den beiden Kabarettisten: Sie kommen mit einem kleinen Aluköfferchen, in dessen Schaumstoffinnenleben sie passende Löcher geschnitten haben für Tassen, Löffelchen und Thermoskanne, schenken sich den Kaffee ein, setzen die Kopfhörer auf, kauen auf den trockenen Brötchen herum, klappern mit den Löffelchen und beißen mit den eigenen Zähnen kleine Löcher in den Mantel der Geschichte. Damit man den Käse besser sieht.

Jürgen Becker & Didi Jünemann

"Missionswerk Rheinischer Frohsinn"
Musik: Wolfgang Jägers

Sie haben die Karnevalsflüchtlinge an den Alpen missioniert, die Bundeswehr karnevalistisch destabilisiert, die Spielautomaten von Las Vegas auf „Alaaf“ gestimmt, auf dem Mond die Flagge des Festkomitees gehisst und sich nicht einmal vor der Überschreitung der Düsseldorfer Stadtgrenze zurückgeschreckt. Jürgen Becker und Didi Jünemann haben die Lizenz zum Missionieren.

Als Einstimmung in die tollen Tage gewähren nun Jürgen Becker und Didi Jünemann auf ihre einzigartig komische und unnachahmliche unterhaltsame Art, einen Einblick in die Hintergründe des Missionswerkes „Rheinischer Frohsinn“.

Im Holiday Inn am Stadtwald erwartet die Besucher eine filmische Weltreise, garniert mit den satirischen Kommentaren der beiden Missionare und gewürzt mit schräger Karnevalsmusik von Wolfgang Jägers.

Na dann: 3 x Kölle alaaf!

"Da wissen Sie mehr als ich!"

Das Mysterium des Rheinischen Kapitalismus

In seinem aktuellen Soloprogramm "Da wissen Sie mehr als ich!" sucht und findet Jürgen Becker die Antwort auf die zentrale Frage des beginnenden Jahrtausends: Wer gewinnt im globalen Wettlauf der Wirtschafts-Systeme - wir oder die?

Unwiderlegbar demonstriert Becker, daß nicht der gnadenlose amerikanische, sondern nur der Rheinische Kapitalismus die Menschheit auf Dauer fröhlich machen kann. Zum Beweis nimmt er sein Publikum auf den pointenreichsten Crashkurs in Wirtschaftsgeschichte mit, den die Kabarett-Bühne bisher gesehen hat. Adam und Eva, Heilige und Huren, Päpste und Gegenpäpste, Luther und Calvin, Karl Marx und Konrad Adenauer treten in den Dienst der Beckerschen Aufklärungskampagne.

Am Ende könnten sich selbst Hundt und Henkel der frohen Botschaft kaum entziehen, die der Welt aus dem Mysterium des Rheinischen Kapitalismus erwächst:

"Der Umsatz ist langfristig am größten, wenn alle mittrinken."

Jürgen Becker, Klaus der Geiger & das Kunstsalonorchester

Das KunstSalon-Orchester ist eine fruchtbare Mischung aus hochqualifizierten Musik-Profis und engagierten Nicht-Profis, auch Laien genannt. Zusammengehalten, oder musikalisch geführt und inspiriert werden die Musiker von Klaus von Wrochem, besser bekannt als "Klaus der Geiger", einem Vollblutmusiker, der in seinem Leben vom klassischen Solo-Konzertgeiger bis hin zum Straßenmusiker alles was Musik bietet erlebt und gestaltet hat.

In seinen Konzerten präsentiert das Orchester Musikstücke aus den Sparten Jazz, Kaffehausmusik der 20er und 30er Jahre, Klezmer, Swing, Tango, Klassikadaptionen und Improvisationen.

Jürgen Becker verbindet die Highlights der sympathischen Musiker mit aktuellen politischen Conferencen und erweist sich als schlagfertiger und respektloser Entertainer. Klaus der Geiger muß sich dabei schon mal als André Rieu der Hausbesetzer titulieren lassen, dieser revanchiert sich dann aber mit Instrumentalstücken, die Becker zur Strafe spontan betexten muß. So wird aus "House of the rising sun" das "Haus des reisenden Sohnes" und alte, längst vergessene Schätzchen des Kölner Komponisten und Karnevalisten Jupp Schmitz klingen, als wären sie exakt für dieses Orchester erfunden worden. Dem Publikum wird ein musikalischer Hochgenuss mit zutiefst rheinischem Unterton geboten, und man stellt sich die Frage, warum der Musikantenstadl nicht längst in die Wüste geschickt und durch diesen putzmunteren Haufen ersetzt wurde. Karl Moik schau her: Su kammer et och maache!

"Literatenstammtisch"

mit Jürgen Becker, Horst Evers, Walter von Rossum, Wolfgang Nitschke und Martin Stankowski

Der so genannte Literatenstammtisch - im Karneval wird an diesem Tisch der Mangel verwaltet. Rheinische Stimmungssänger, bierselige Schüttelreime und spärliche Alt-Pointen werden aus- oder vorsortiert und samt Redner in die Bütt gebucht. So kommen die Frohsinns-Gesellschaften zu Ihren bunten Abenden, auch Sitzungen genannt: Eine wie die andere, das ist Qualität!

Aber ist das bei Kabarettveranstaltungen mit mehreren Künstlern nicht ähnlich? Muss nicht, kann aber passieren. Deshalb lädt Jürgen Becker bei diesem bunten Abend auch Menschen anderer Disziplinen ein: Literaten. Menschen, die sich an einen Tisch setzen und ihre Literatur zum Vortrag bringen

Eigens aus Berlin angereist kommt der unverwechselbare Horst Evers. Zwischen Müßiggang und unerledigten Aufgaben, verfasst er skurrile Lageberichte aus dem Alltag eines Zeittotschlägers – absurde Kurzgeschichten, die zu wahren Lachkrämpfen reizen.

Walter von Rossum ist WDR-Hörern als Literaturkritiker, Moderator und Zeitzeichenautor bekannt. Außerdem erregte er mit seinem Bestseller „Meine Sonntage mit Sabine Christiansen“ großes Aufsehen.

Gleich mehrere Bücher schleppt Wolfgang Nitschke auf die Bühne – um sie zu verreißen. Die Top Ten des deutschen Buchhandels wird gnadenlos seziert und seine literarische Stiftung Warentest hat bereits bei vielen Fans einen außerordentlich guten Namen: Bestsellerfressen.

Immer für eine Überraschung gut ist der Kölner Geschichtenerzähler, Historiker, Stadt- und Fußführer und Beckers Co-Autor des Programms „Biotop für Bekloppte“, Martin Stankowski. Sein jüngstes Werk „links & rechts, von Köln bis zur Loreley“ avancierte bereits zum Baedecker für Rheinländer.

Jürgen Becker wird diese vier tief- und hochgeistigen Tollitäten zu einer abendländischen Gesamtsitzung moderieren. „Da wollmer uns mal nen schönen Abend machen!“ Evolutions- und Religionsgeschichte hat er sich dieses Mal vorgenommen, denn: Ohne Abstammung kein Stammtisch, ohne Stammtisch kein Symposium. Das heißt übersetzt „Trinkgelage“, womit wir beim Wesentlichen wären: Freibier gibt es anschließend natürlich auch und die Literaten stehen zum obergärigen nachphilosophieren bereit. die Millowitsch-Krimis, die Konsalik-Collection oder der Kinofilm "Pizza Colonia" stammen.

"Ziegenbartsitzung"

10 Jahre Ziegenbartsitzung, das Schlusslied der letzten Sitzung erklang am 07.02.2010.

 

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